7 Tipps zum Vermeiden von Mikroplastik

Die wichtigsten Quellen von Mikroplastik in Gewässern sind das Waschen und Tragen von Kunstfaserkleidern sowie Kosmetika. Effiziente Kläranlagen können einen Teil des Mikroplastiks aus dem Abwasser herausfiltern. Aber nicht alle. Daher liegt es auch am Verbraucher, die Menge zu reduzieren.

Plastikmüll vermeiden - Foto: NABU/ Felix Paulin

Hier 7 Tipps von Patrick Kaulen, Head of Sales Central Europe Klättermusen, die helfen, Mikroplastik zu vermeiden.

1. Bewußt Einkaufen

Damit ist nicht nur gemeint, wie häufig man neue Textilien kauft, sondern auch, welche. Bei Bekleidung, die man häufiger wäscht wie Shirts und Midlayer reduzieren Materialmischungen die Menge an synthetischen Fasern.

Auch Textilien aus organischen Materialien machen Sinn. Aber nur, wenn sie aus biologischer Produktion stammen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Baumwolle, die nicht biologisch produziert wurde, wegen der Behandlung mit Pestiziden sogar schädlicher für die Umwelt ist wie synthetische Produkte.

2. Weniger Waschen, Waschbeutel nutzen

Ist das Shirt noch nicht verschmutzt und ist auch die Geruchsentwicklung noch erträglich, sollte man es lieber auslüften und nochmal tragen. Spezielle Beutel (z.B. Guppybag) reduzieren das Pilling und den Faserverlust.

3. Weniger Waschmittel, kein Weichspüler

Waschmittel, vor allem Weichspüler, spülen ebenfalls mehr Partikel aus wie reines Wasser. Daher die Menge reduzieren. 30 Grad reichen völlig aus.

4. Kleidungsstücke trennen

Trenne harte von weichen Materialien, weil alleine der Abrieb beim Drehen in der Maschine Mikropartikel freisetzt.

5. Schleudergang reduzieren

Bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten des Schleudervorgangs kommt es zu verstärkter Reibung, was Fasern brechen lässt. Das wiederum setzt Mikropartikel frei.

6. Trockner vermeiden

Nach dem Waschen auf der Leine trocknen, da im Maschinentrockner ebenfalls Mikropartikel in das Trockenwasser gelangt. Synthetische Fasern trocknen sowieso schnell, auch an der Luft.

7. Kein Schonwaschgang

Erstaunlicherweise ist der Schonwaschgang schlecht für die Partikel-Bilanz: Da mehr Wasser verwendet wird, werden auch mehr Partikel ausgespült.

KLÄTTERMUSEN

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